Das erste Kuscheltier. Liebe. Ein Leben lang. Es wächst mit. Es weint mit. Es spendet Wärme, Trost und Sicherheit. Ein Kuscheltier enttäuscht Dich nie.

Mein Kuscheltier war ein kleines graues Nilpferd. Es hatte eine viel zu große Nase. Bald nur noch ein Auge. Die Beine waren zu kurz. Wäre es lebendig gewesen, wäre es wohl ständig vornüber gekippt. Ich habe es geliebt. Und leider irgendwann, irgendwo für immer verloren.

Meine tolle Frau hat besser aufgepasst. Ihre Kuschelente, namens Gammi, lebt bis heute. Bei uns. Oder eher, mit uns. Und nein, damit sind wir nicht alleine. Rund 50% aller Erwachsenen haben ihr erstes Kuscheltier immer noch. Sie erinnern uns an gute Zeiten. Die meisten können bis heute reden. Gammi lispelt.

Für ein Kind ist ein Kuscheltier von Anfang an weit mehr als das flauschiges Ding zum vollsabbern. Besonders zwischen dem 1. und 5. Lebensjahr: Ein Kind ist wie ein Äffchen. Es klammert sich an Mama und Papa. An die Herde. Ist die Herde nicht da, kreischt und schreit es bitterlich. Es will und kann nicht alleine sein. Wir Eltern können aber auch nicht immer da sein. Auftritt Kuscheltier. Als Teil der Herde. Es spendet Sicherheit und Geborgenheit. Es nimmt den Kleinen die Urangst, alleine zu sein.

Ein Kuscheltier als Nachtwächter.

Das Einschlafen. Die Dunkelheit. Mit einem Kuscheltier ist es häufig entspannter. Der Beschützer begleitet das Kind beruhigend in den Schlaf. Und durch die Nacht. Und morgens ist es zur Stelle, wenn die Kleinen ihre Augen öffnen.

Unser Bär von Senger Naturwelt.

Ein Kuscheltier muss kuschelig sein. Schön weich. Unser 30 cm große Bär von Senger punktet in Sachen Kuscheleigenschaften auf ganzer Linie. Er hat ein Baumwollplüschfell. Mega flauschig. Angenehm in der Hand. Gefüllt wurde der Bär mit reiner Schafschurwolle, die die Manufaktur von einem Wanderschäfer in der Eifel bezieht. Er ist nicht allzu vollgestopft. Schön knautschig. Die langen Arme und Beine schlackern fröhlich hin und her. Es gibt ihn auch als große Version in 40 cm. Wir haben unseren bei Manufactum entdeckt. Preislich liegt er bei rund € 50. Gewaschen wird er übrigens am liebsten von Hand. Schleudern mag er gar nicht.

Ein Kuscheltier als Stellvertreter.

Auch beim Arztbesuch ist ein Kuscheltier eine große Unterstützung. Die Spritze, das Pflaster, die Mullbinde. Erstmal muss der Freund ran. Das Kuscheltier wird besonders wichtig, wenn es dem Kind schlecht geht. Es ist eine Art Stellvertreter. Als Eltern kann man in solchen Situation herausfinden, was die Kleinen beschäftigt. Sie teilen ihre Sorgen mit dem Tier und wir müssen nur zuhören, hingucken und mitspielen.

Ein Kuscheltier ist immer da.

Anders als manche Fremde und Freunde. Es bleibt. Ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Es ist einfach da. Das Kuscheltier spielerisch zum Leben zu erwecken, befeuert die Bindung zwischen den beiden noch mehr.

Manchmal verschwindet es doch. Kurzzeitig. Es war nicht seine Absicht. Ein Kuscheltier kann schon mal unter den Autositz rutschen. Das Drama ist groß! Dann stellt man das gesamte Ferienhaus auf den Kopf, weil es ganz ganz sicher eben da saß. Ganz sicher.

Der Doppelgänger.

Manchmal verschwindet es ganz. Der Supergau. Wie bei mir damals. Es ist weg. Für immer. Für den absoluten Ernstfall, dass das Kuscheltier doch mal aus dem Autofenster fliegt oder nach dem Waschen nur noch in Einzelteilen wieder auftaucht, hier ein Geheimtipp:

Besorg einen Doppelgänger! Mit einer guten Geschichte lassen sich viele Tränen vermeiden: “Der Hubertus ist nach dem Waschen noch zur Tierfell-Pflegerin. Und schau’, nun sieht er aus wie neu! Hallo Hubi!”

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