3 Zimmer. Wir leben zu zweit. Unser drittes Zimmer war seit dem Einzug fest als zukünftiges Filmzimmer eingeplant. Männerherzen schlagen höher! Netflix & Chill. Aus dem Chillen wurde ein Mädchen. Aus dem TV für Netflix ein hellblaues Wolkenposter. Himmlisch!

Wie unsere Wohnung, nur in hell.

Wir leben eine Mischung aus clean und geradlinig, mit einem kräftigen Touch dunkler rustikaler Elemente. Rustikal und gerade wollen wir auch im Kinderzimmer bleiben. Nur viel heller. Ein Baby braucht Licht. Das kleine, zarte Pflänzchen. Alles weiß streichen und an einer Seite den Putz freilegen. Fertig! Unter 10 Schichten alter Tapete hatten wir wirklich Schlimmeres erwartet. Die Möbel: clean, hell, sicher, praktisch und für die Ewigkeit. Oder wenigstens ein paar Jahre.

Aus Babybett wird Kinderbett.

Das höhenverstellbare Babybett der skandinavischen Marke Done By Deer lässt sich zum Kinderbett umwandeln. Gitter entfernen. Liegefläche absenken. Fertig. Außerdem passt jede normale 120×60 cm Matratze drauf. Besonders beim Nachkaufen von Bettlacken und Auflagen von Vorteil. Ein Bett für mindestens 3 Jahre. Daneben steht, ebenfalls von Done By Deer: die Wickelkommode.

Eigentlich hatten wir eine Kommode von IKEA eingeplant. Doch sie war groß. Riesig. Um nicht zu sagen, massiv! Und wackelig noch dazu. Sie hätte den halben Raum gefüllt. Vermutlich, bis sie umgefallen wäre. Unsere ist nun breiter aber dafür nicht so tief. Bei unserem schmalen Raum perfekt.

Stauraum.

Wer beginnt Babykleidung zu kaufen, merkt, das nimmt jetzt kein Ende mehr. So viele tolle Sachen. Große Fächer bieten den nötigen Stauraum. Windeln und alles, was wir nicht immer im Blick, aber schnell zur Hand haben wollen, verstauen wir in offenen Schubkörben von Ferm Living. Für Babystrampler, Bodys und Söckchen bleiben genug andere Fächer.

Wickelfläche.

Sie steht etwas über die Kommode hinaus. Perfekt, um sich beim Wickeln nicht ständig die Zehen zu stoßen. Breit genug, damit unsere Kleine hin und her rollen kann. Das Baby hat Luft. Stellplatz für Creme, Öl, Tücher und warmes Wasser ist ebenfalls genug. Nichts wackelt! Die passende Wickelauflage „Elphee“ gibt es von Done By Deer. Nicht zu verwechseln mit unserer Hamburger „Elphi“ und rund 789 Millionen und ein paar zerquetschte günstiger. 😉

Die Höhe.

Wir sind beide nicht die Kleinsten. Damit wir nicht nach zwei Wochen mit einem Hexenschuss auf dem Boden rum rollen ist die Wickelkommode entsprechend hoch: 92cm. Perfekt zum Geradestehen. Da freut sich auch die Mama.

Deko, Disco und Flamingo.

Nachdem die großen Dinge eingerichtet sind, geht es an die Deko. Einem Baby ist die natürlich komplett egal. Erstmal. Unser Regal von Frau Hansen haben wir so hoch angebracht, dass unsere Kleine dort nicht dran kommt bis sie 5 Jahre ist. Oder 18. Eigentlich soll sie bis 32 in dem Zimmer bleiben. Zur Sicherheit. Jungs und so. 😉 Bei der Dekoration auf dem Regal haben wir erstmal das Sagen. Eine Mischung aus schlicht, ein bisschen verrückt und bunten Farben ist uns wichtig. So wie ich uns kenne, wird aber in 2 Wochen wieder umdekoriert und dann noch mal und dann …

Die kleine Wolke ist übrigens ein Nachtlicht, das sich nach 15 Minuten von selber abschaltet. Interessiert ein Kind natürlich nicht. Nach 15 Minuten abschalten. Wo kämen wir da hin!?Neben unserem unfassbar flauschigen Schaukelschaf von Bloomingville, auf dem Mami eher Zeit verbringt als die Kleine, brauchen wir Stauraum auf dem Boden. Schnell mal ein paar Bücher oder Spielsachen verschwinden lassen. Den Korb findest Du hier.Auch wenn unsere Kleine erstmal nicht in ihrem Bett schläft, haben wir direkt in kuschelige Bettwäsche und einen Beschützer investiert. Security ist wichtig! Und wer kann zu diesem Bären schon nein sagen? Er heißt übrigens Hubertus und hat eine extrem ausgeprägte Vorliebe für Karamell-Bonbons. Wie meine Frau. Komischer Zufall …

RELATED POST: Das Erste Kuscheltier. Die Erste Große Liebe.Weil wir uns ein bisschen Disco und Coolness bewahren wollen, hängt nun diese blaue LED Neon Wolke von A Little Lovely Company an unserer Wand. Manchmal, wenn wir allein im Zimmer sind, tanzen wir. Heimlich. Bis zum Morgengrauen. Okay, das letzte war gelogen. Wir schlafen lieber.

Wir verbringen mittlerweile viel mehr Zeit in diesem Zimmer als irgendwo sonst in der Wohnung. Es ist wie ein magischer Ort. Anziehend. Beruhigend. Und eine Quelle von neuem Leben, das einem zeigt, was wirklich wichtig ist.

In welchem Stil ist Euer Kinderzimmer eingerichtet? Und wer hat bei der Gestaltung die Oberhand?